Behelfs-Antennen für Kurzwelle unterm Dach Drucken E-Mail
Geschrieben von: Volker Lange-Janson   
Freitag, den 26. Juni 2009 um 13:25 Uhr

Meine diversen Behelfs-Antennen für den Amateurfunk

Seit 1997 bin ich Kurzwellenfunkamateur und seitem habe ich notgedrungen mit verschiedenen Behelfsantennen experimentiert.

80 m Antenne

Und es ging doch! Als 80-m-Antenne diente ein 9 m langes, im Dachboden verspanntes Stück Draht. Eigentlich als Notbehelf gedacht, leistet er mir immer noch treue Dienste. Das Bild unten zeigt die Anpass-Spule. Als Spulenkörper dient die Papprolle einer Klopapierrolle. An die Anzapfung kommt die Seele des Koaxialkabels, an das eine Ende der Antennendraht und an das andere Ende der Mantel des Koaxialkabels und viele Radiale. Berechnet wurde die Spule mit einem kleinen DOS-Programm (siehe Bild 8 KB) von DL5FY, welches auf einem Artikel von DJ3RW basiert (160mant.zip, 36 KB).

Anpass-Spule

Die Anpass-Spule: Hier nochmals die Anpass-Spule im Detail. Mit dieser Konstruktion sind mir immerhin DX-Verbindungen in RTTY gelungen. Regelmässige und zuverlässige Verbindungen nach Mittelschweden waren in der Winterzeit in Amtor und RTTY kein Problem.

Als 20-m-Antenne diente ein Halbwellendipol, der ebenfalls im Dachboden verspannt wurde.

Seit 1999 dann verwendete ich einen 28 m langen, endgespeisten Draht, der zwischen zwei Gebäuden in 8 m Höhe gespannt war und durch eine Anpassbox angepasst wurde. Die Anpassbox war auf dem Dachboden, auf dem ich für jeden Bandwechsel immer klettern musste. Einige Rollen RG213 dienten als Mantelwellensperre, damit nicht zu viel HF in das Lichtnetz seinen Weg suchte.

HB9CV

HB9CV: Für das 2-m-Band benutzte ich eine HB9CV unter Dach. Obwohl diese Lösung für den spärlichen OV-Verkehr völlig ausreichend ist, gehört das Errichten eines Antennenmastes zu meinen Vorhaben, die ich nie realisierte.

My antenna for 80 and 20 m

In Schweden hatte ich dann an meinem neuen QTH seit 2006 wesentlich mehr Platz zur Verfügung. Zwischen zwei Birken spannte ich einen Full-Size-Dipol für 80 m in etwa 15 m Höhe. Darunter kam noch ein Dipol für das 20-m-Band. als nächstes muss noch ein Dipol für das 40-Band gespannt werden.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 14. Juli 2009 um 14:06 Uhr
 
© 2009 Volker Lange-Janson