| Elektronik-Gehäuse aus Sardinenbüchsen gebaut |
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| Geschrieben von: Volker Lange-Janson |
| Donnerstag, den 25. Juni 2009 um 11:39 Uhr |
SardinenbüchsengehäuseAus einer alten Sardinenbüchse (ein Döschen Makrele geht natürlich auch) und zweilagig kaschierten Glasfaserplatinenmaterial lässt sich im Handumdrehen ein Elektronik-Gehäuse für den Selbstbau erstellen. Der Deckel aus Glasfaser wird mit einer Blechschere in Passform gebracht. Die Bilder sind eigentlich selbsterklärend.
Den Deckel kann man später mit einer Zentralschraube (M3) befestigen, die durch Deckel und Gehäuse geht. Die Elektronik kann man nach der Ugly-Konstruktion-Methode direkt auf die Innenseite des Deckels löten. Herausführende Kabel können durch mehrere Löcher im Deckel geflochten werden, um eine Zugentlastung zu bewirken. Man sollte noch den Lack vom Rand der Dose abkratzen, damit es eine elektrisch leitende Verbindung zwischen Deckel und Dose gibt. Im konkreten Beispiel soll in der Fischdose ein Rauschgenerator Platz finden. Dafür bekommt der Deckel Bohrungen für die Bedienelemente:
Auf der Innenseite des Deckels werden Lötinseln gefräst, um später die Elektronik einlöten zu können. Die Lötinseln werden mit einem Holzbohrer (7 bis 10 mm Durchmesser) gefräst, dessen Mitteldorn mit einem Hammerschlag abgebrochen wurde. Als Meißel kann ein alter Schraubenzieher dienen: Nach dem Fräsen können die Bauteile eingelötet werden. Der Deckel wird mit einer Mittelschraube festgeahlten und auf die Dose gedrückt. Die Auflage sollte vom Lack befreit werden, damit die Dose als Abschirmung dienen kann:
Die Elektronik wurde direkt auf die Innenseite des Deckels gelötet. Auf diese Weise ist der mechanische Aufwand auf ein Minimum begrenzt:
Der fertige Rauschgenerator:
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| Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 14. Juli 2009 um 08:52 Uhr |