| Flachgehäuse aus Holz für die Elektronik selbst gebaut |
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| Dienstag, den 23. Juni 2009 um 13:10 Uhr |
Flachgehäuse aus Holz mit einfachen Mitteln selbst herstellenMeine Vorliebe gilt Gehäusen aus Holz, weil Holz einfach leichter zu bearbeiten ist als Metall. Gerade bei Versuchsaufbauten, wo ständig umgebaut wird, es dies ein Vorteil. Für ansprechende Gehäuse reicht einfaches Werkzeug aus und der Selbstbau eines Kleingehäuses für die Elekronik wird zum Kinderspiel. Die Seitenteile bestehen aus 2 cm dicken Latten, der Boden und der Deckel aus 5 mm Sperrholz, Vorder- und Rückseite aus Platinenmaterial. Boden und Seitenteile werden verleimt, am besten mit Holzleim, der Rest mit Blechschrauben verschraubt. Dann noch 4 Gummifüsschen druntergeklebt, vorher alles mit seidenmatt aus der Spraydose lackiert und fertig ist das Flachgehäuse. Beim abgebildeten Exemplar dient ein Blechgitter als Deckel, um die Wärme des Kühlkörpers abzuführen.
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Wie säge ich die Latten für die Seitenteile zurecht? Damit die Stirnseiten schön gerade und senkrecht werden, nehme ich eine Lehre, mit denen auch Gehrungschnitte durchgeführt werden. Als Säge dient bei mir eine Bügelsäge. Das sind die Werkzeuge, die ich zum rechtwinklingen Absägen verwende:
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Als Boden oder Deckel verwende ich auch eine Art Presspappe, die einseitig beschichtet ist und für Rückwände billiger Regale und Schränke verwendet werden. Man findet sie auf jeden Sperrmüll. Der Clou ist, dass man dieses Material brechen kann. Dazu muss man das Material beidseitig anritzen, wie es unter Brechen statt Sägen beschrieben ist. Man erhält dann kerzengerade Bruchkanten. Sollten Boden und Deckel nicht genügend Steifigkeit besitzen, kann man die Stabilität mit dünnen Holzeisten erhöhen, die man innen mit Heißkleber aufklebt. Zur Zierde kann man Aluminiumprofile oben und unten an der Front und Rückseite kleben. Die Leiterplatten werden mit M3-Schrauben, die von unten durchgesteckt werden, befestigt. Damit sich deren Schraubenköpfe nicht in das weiche Sperrholz oder die weiche Presspappe drücken können, empfehle ich den Einsatz von Unterlegscheiben. Dank der Gummifüsschen können die Schraubenköpfe die Unterlage nicht zerkratzen.
Nachfolgend noch ein Flachgehäuse von mir. Boden und Deckel sind aus Sperrholz, Front und Rückseite aus Glasfaserleiterplattenbasismaterial, die Seitenteile sind gehobelte Dachlatten:
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Und hier noch die Unterseite, damit man sieht, wie die Leiterplatten mit M3-Schrauben und Unterlegscheiben befestigt wurden: ![]()
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| Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 24. Dezember 2011 um 22:17 Uhr |