| Hellschreiben mechanisch und mit der Soundkarte |
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| Geschrieben von: Volker Lange-Janson |
| Freitag, den 26. Juni 2009 um 20:51 Uhr |
Hellschreiben mechanisch und mit der SoundkarteHeute wird Hellschreiben mit Soundkartenprogrammen ermöglicht. Doch in den Anfängen kam als technische Lösung nur die Mechanik in Frage, als vor über 70 Jahren Rudolf Hell den nach ihm benannten Hellschreiber erfunden hatte.
Jedes Buchstabenfeld besteht aus 7 senkrechten Linien, davon 5 zur Erzeugung des Buchstabenbildes. Jede Linie ist aus 7 weißen oder schwarzen Teilen zusammengesetzt. Das Bildfeld besteht also aus 49 Bildelementen. Die Anzahl der Stromstöße je Buchstabe ist dann verschieden. Die Mechanik des Empfängers: Eine dauernd umlaufende
Der Hell-Schreiber wurde auch als Blattschreiber gebaut, war vollsynchronisiert und bildete die Buchstaben nur einmal ab. Die Schreibgeschwindigkeit von 2 1/2 Zeichen je Sekunde bei Handtastung konnte mit einem Lochstreifensender verdoppelt werden. Der Siemens-Hell-Schreiber hatte in den 40er und 50er Jahren eine weite Verbreitung gefunden. (Quelle: Bertelsmann Bildungsbuch 1956, Seite 1314-1315) Das Foto links zeigt einen Hell-Schreiber von 1944 (Bild von ZL1BPU).
Hellschreiben mit der Soundkarte: Heute stehen für das Hellschreiben eine Reihe von kostenlosen Windows- und Linux-Programmen für die Soundkarte zur Verfügung, die dem Funkamateur das Hellschreiben mit dem PC ermöglichen. Hellschreiben funktioniert zum Beispiel mit dem Hellschreiber-Programm von IZ8BLY, das unter http://xoomer.virgilio.it/aporcino/Hell/index.htm zu finden ist. Mit dem bekannten MixW ist Hellschreiben ebenfalls möglich. Das kostenlose fldigi für Linux oder Windows (http://www.w1hkj.com/Downloads.html) ist ebenfalls in der Lage Hellschreiben sende- und empfangsmäßig auszuführen. ![]() Ein mitgeschriebenes Feldhell-QSO auf dem 80m-Band (3584 kHz) zwischen SM3AGH und SM3AVQ mit dem Soundkarten-Programm fldigi.
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| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 16. Juli 2009 um 11:49 Uhr |