Restaurierung eines Röhrenradios im Bakelit-Gehäuse Drucken E-Mail
Sonntag, den 24. April 2011 um 19:07 Uhr

Restaurierung eines Röhrenradios im Bakelit-Gehäuse am Beispiel eines DUX SA 1023 U-69 aus dem Jahre 1958

Das Gerät erwarb ich letzten Sommer auf einem Norrköpinger Flohmarkt für 50 Kronen (etwa 5 €). Es wurde mir als spielbereit vorgestellt und war in einem ziemlich verdreckten Zustand, welchem man die vielen Jahre seines Daseins als Küchenadio ansah.

Nachfolgend möchte ich mit Hilfe von vielen Bildern und deren Kommentaren den typischen Vorgang einer einfachen Restaurierung in optischer und elektrischer Hinsicht dokumentieren. Einige meiner Bilder dieser Seite habe ich hochauflösend in einer Dia-Schau abgelegt.

Allgemeine Tipps zur Restaurierung von Gehäusen: Dem Einsteiger und Fortgeschrittenen seien die  nachfolgenden Hinweise zur Restaurieurng von Gehäusen als Lektüre empfohlen:

http://www.oldradioworld.de/hints.htm (sehr viele Tipps zur Restaurierung und Reparatur)
http://www.radiomuseum.org/dsp_forum_thread.cfm?board_id=111

http://www.antik-radio.de/radio/tipps/tippframe.htm
http://elektronikbasteln.pl7.de/gehaeuse-restaurieren.html
http://www.50er-radios.de/repara.htm
http://webplaza.pt.lu/public/jola51/tipsundtricks.html
http://www.therevoxman.ch ... das_wissen_der_oldies.html


Dokumentarfilm "Leo Hendrik Baekeland und das Bakelit" aus der Reihe "Meilensteine der Naturwissenschaft und Technik" über die Erfindung des Bakelit.


Werbefilm aus den 30er-Jahren "Bakelite - Stoff der tausend Möglichkeiten".


Industriefilm über Bakelit, Titel: The Fourth Kingdom, Sprache: Englisch, Land: USA, Jahr: 1942, Länge: 29 Minuten. Mehr Infos und Download unter http://archive.org/details/0765_Fourth_Kingdom_The_23_26_43_00. Der Film zeigt sehr viele Szenen über die Herstellung von Teilen, welche in alten Röhrenradios vorkommen. Er zum Beispiel, dass die Röhrensockel aus Bakelit mit Hilfe von Bakelitkleber auf die Glaskolben geklebt wurden.

Literatur zur Radiotechnik mit Röhren: Wer alte Literatur über Radiotechnik sucht und englische  Texte  versteht, wird unter http://www.tubebooks.org fündig. Hier können vollständige Bücher als PDF legal heruntergeladen werden. Besonders empfehlenswert für die Reparatur ist das Radio Handbook unter Technickal books.

DUX SA 1023, eine Philetta für den schwedischen Markt: Unter http://www.radiomuseum.org/r/dux_sa_1023.html habe ich eine Beschreibung des SA 1023 gefunden.  Das Chassis ist übrigens baugleich mit dem des SA 2006 U-69, welches ebenfalls in meinem Besitz ist. Dieses Radio ist baugleich mit dem Siera SA 2006 U. Es besteht eine große Ähnlichkeit zur Philips Philetta BD 263 U, welche abgesehen von der fehlenden Thermosicherung, die offenbar Vorschrift in Schweden war, ein identisches Chassis besitzt. Mehr zu Philetta ist unter http://www.50er-radios.de/philetta.htm und unter http://home. ... philetta.htm zu finden.


Klangbeispiele des DUX SA 1023 auf UKW, Mittel- und Langwelle.

Das Besondere an Bakelit oder Pressstoff: Einige Autoren unterscheiden zwischen Bakelit und Pressstoff, andere hingegen nicht. Es handelt sich dabei um bei Hitze ausgehärtetes Phenolharz mit Füllstoffen wie Holzmehl, Gesteinspulver oder Textilfasern. Deshalb verhält sich dieser duroplastische Kunststoff je nach Alter und  den Zuschlagsstoffen unterschiedlich. Die Bruchkanten sind porös. Wenn einmal die obere, hochglänzende Schicht zerstört ist, lässt sie sich nicht mehr mit Polierpaste glattpolieren. In einigen Fällen kann die stumpfe Oberfläche durch mehrfaches Einölen und Polieren wieder in Glanz versetzt werden. Allerdings ist dann dieser Glanz mehr lederartig und nicht so hochglänzend wie eine unbeschädigte Oberfläche. Mineralöl scheint in manchen Fällen die Oberfläche chemisch zu verändern. Einige haben nach der Reinigung der Bakelit-Gehäuse in der Geschirrspülmaschine hervoragende Ergebnisse erzielt. Andere erhielten dadurch eine völlig stumpfe Oberfläche, wie dies in meinem Fall war. Bevor man die letzte Rettung mit dem Lackieren von Klarlack versucht, sollte man meine hier vorgestellte Methode des mehrfachen Einölens und Polierens ausprobieren.

Was bei der Demontage zu beachten ist: Alle Schrauben sind in kleinen Kästchen aufzubewahren. Die Lage der Filzscheiben ist zu notieren. Nichts ist schlimmer und nervender als das Suchen von Schrauben. Und gerade die kleinen Schrauben sind die wichtigsten.


Ursprünglicher Zustand des Gerätes: Die Drehknöpfe sind bereits demontiert. Die Madenschrauben waren mit Wachs isoliert, denn bei Allstromgeräten wie diesem kann die volle Netzspannung auf dem Chassis anliegen und damit auf den Madenschrauben! Dies zu wissen, kann zwischen Leben und Tod entscheiden. Beim Lösen der Madenschrauben keine Gewalt anwenden. Gegebenenfalls Kriechöl und Kältespray einsetzen.

Wie reinige ich die Drehknöpfe? Mit einer Zahnbürste in einem Becher mit einer Mischung aus lauwarmen Wasser und Flüssig-Waschkonzentrat für die Waschmaschine. Danach gut mit Wasser spülen. Niemals über dem Waschbecken arbeiten, da sonst Kleinteile für immer im Ausguss verschwinden können. Das eingearbeitete Metall kann mit Lackreiniger aufpoliert werden.


Das Bakelit-Gehäuse ist von vielen Betriebsjahren gezeichnet. Neben einer Dreckschicht kommen auch viele Schrammen und Kratzer zum Vorschein.


Die verschrammte Oberseite stellt eine Herausfoderung dar. Doch mit etwas Geduld lassen sich alle Kratzer restlos entfernen.


Die Rückseite verrät einiges über das Radio.


Das Typenschild: Es handelt sich um ein SA 1023 U-69 der schwedischen Firma DUX mit einer Anschlussleistung von 52 Watt. DUX gehörte zum Philips-Konzern. Das Radio wurde übrigens nicht in Schweden hergestellt.


Alle zum Kauf angebotenen Rundfunkgeräte mussten in Schweden eine S-Marke besitzen, dessen Aufschrift bedeutet: "Zugelassen für Netzanschluss".


Auf der Innenseite des Deckels ist die Röhrenbestückung dieses Allstromgerätes vermerkt.


Fliegendreck und Küchenschmutz haben sich auf dem Gehäuse, den Tasten und dem Skalenglas aus Kunststoff abgesetzt.


Das verdreckte Skalenglas.


Eine Mischung aus Fett und Staub hat sich innen im Gerät abgesetzt. Zeichen eines harten Lebens als Küchenradio. Der Dreck wurde mit einem Pinsel, welcher mit Spiritus befeuchtet war, entfernt. Die Röhren wurden mit Toilettenpapier und Spiritus gereinigt, wobei die Bedruckung ausgespart wurde, damit diese nicht beschädigt wird.


Noch eine Innenansicht, damit man den Ekel besser überwinden kann.


Nach dem Abschrauben der Rückwand kommt das Chassis zum Vorschein. Nach dem Ablöten der Lautsprecherzuleitungen und Lösen der beiden unteren Schrauben, kann das Chassis nach hinten wie bei einer Schublade herausgezogen werden. Die Lautsprecherkabel sind beim Wiedereinbau wie im Originalzustand zu verlegen. Insbesondere wird das gelbe Kabel durch den Magneten des Lautsprechers geführt, damit es nicht den in der Nähe liegenden Heizwiderstand berührt.


Die Unterseite des Chassis vermittelt einen Eindruck von den zahlreichen Stunden Handarbeit, die für die Herstellung dieses Gerätes notwendig waren.


Das ausgebaute Chassis vor der Reinigung. Das Skalenglas ist rechts und links durch zwei Schrauben befestigt, die zu lösen sind, um das Skalenglas für die Reinigung zu entfernen.


Die Skalenscheibe aus Kunststoff wurde mit Lackreiniger für Autolackierungen poliert, um Dreck und Kratzer zu entfernen. Die bedruckte Rückseite wurde nicht angerührt und lag auf weichem Papier, um die Bedruckung keinesfalls zu beschädigen. Hier wollte ich wegen fehlender Erfahrung kein Risiko eingehen.


Das gereinigte Chassis mit dem polierten Skalenglas.

Wie werden die Tasten gereinigt? Die Tasten habe ich mit Brennspiritus und einem Papiertuch gereinigt, als das Chassis noch ausgebaut war. Mit einem Stück Pappe konnte ich das mit Spiritus befeuchtete Tuch in die Spalten zwischen die Tasten schieben.


Bevor das Bakelitgehäuse gewaschen werden kann, muss die Hartholzplatte samt dem Lautsprecher abgeschraubt werden.

Wie rette ich Aufkleber auf der Innenseite vor dem Ablösen durch die Waschlauge? Einen Fehler habe ich jedenfalls gemacht. Auf der Innenseite des Gehäuses klebte ein Informationszettel aus Papier, der sich nicht unbeschadet ablösen ließ und sich in der Waschbrühe auflöste. Wenigstens habe ich ihn fotografiert:


Auf der rechten Innenseite befand sich dieses Hinweisschild aus Papier. Die schwedische Aufschrift bedeutet: "Die Temperatursicherung ist so anzubringen, dass die Hülse über der inneren Feder eingehakt wird." Außerdem zeigt das Bild die glänzende Oberfläche des unbeschädigten Bakelits.

Bei der Restaurierung habe ich den Aufkleber beim Waschen geopfert. Dies hätte nicht sein müssen. Beim nächsten Mal werde ich die Oberfläche um den Aufkleber herum mit einem feuchten Lappen reinigen und vor der Waschung den Aufkleber mit Plastikfolie und Klebeband vor der Waschbrühe schützen. Man lernt eben immer was dazu.


Die demontierte Platte des Lautsprechers mit abgenommenen Metallgiter.


Das Metallgitter war leicht verbeult. Um es zu richten und zu reinigen, wurde es mit Seife auf einem Brett von beiden Seiten mit einer weichen Schuhbürste und wenig Druck gebürstet. Dadurch erstrahlte das Ziergitter in einem neuen Glanz und die meisten Dellen waren fast verschwunden.


Für die Reinigung des Bakelitgehäuses kommt Waschmittelkonzentrat für die Waschmaschine zum Einsatz.


Handwäsche mit Flüssigwaschmittel für die Waschmaschine: Das ist schonender als in der Geschirrspülmaschine. Während des Waschens bei 30° bis 40° C roch es nach Pertinax, also Phenol. Die Waschbrühe verfärbte sich dunkelgelb.


Danach war der Schreck riesengroß. Das Ergebnis erschien mir als Katastrophe. Während innen alles schön glatt und sauber war, waren die Außenseiten stumpf geworden und mit weißen Flecken übersäht. Polierpaste (Lackreiniger) für die Auto- und Bootspflege entfernte die Kratzer und glättete etwas, wie man dies an einem Teilbereich sieht. Aber eine glatte, homogene Oberfläche stellte sich nicht ein. Vor allen Dingen verschwanden die weißen Flecken nicht.


Nach dem Polieren mit Lackreiniger wurde die Oberfläche mit Möbelpolitur eingerieben. Als Tuch diente Toilettenpapier, dass sich durch den Abrieb verfärbte. Die Oberfläche wurde allmählich glatter.


Da mir Möbelpolitur zu teuer ist, probierte ich es mit rot eingefärbten Automatik-Getriebe-Öl aus, womit es noch besser ging. Die Prozedur hatte zwei Stunden gedauert. Danach hat sich eine glatte Oberfläche eingestellt. Ich habe mehrmals so lange poliert, bis das Öl verschwunden war. Eine halbe Rolle Toilettenpapier benötigte ich dafür.

Polieren und nochmals polieren: Nach dem Zusammenbau hatte ich mit der Möbelpolitur einige Male weiterpoliert. Nach einiger Zeit verschwanden dadurch die restlichen Kratzer vollständig und es hatte sich eine schöne, glänzende Oberfläche eingestellt und die für Bakelit typische Maserung kam zum Vorschein.


Alle schwarzen "Malzbonbon-Kondensatoren"  (Tropydur von Wima) wurden zur Sicherheit ausgetauscht, da sie zu Leckströmen neigen. Ebenfalls aus Sicherheitsgründen wurde der Koppelkondensator (unten links) zum Gitter der NF-Endstufenröhre ersetzt, denn wenn dieser Kondensator einen Leckstrom besitzt, verschiebt er den Arbeitspunkt der Röhre zu höheren Anodenströmen. Es handelt sich hierbei um einen Papierkondensator, der ebenfalls zu Leckströmen neigen kann. Nach dem Austausch sollten die Anschluss-Markierungen (schwarzer oder weißer Ring) an derselben Stelle verbleiben.

Welche Kondensatoren sollten ausgetauscht werden? Dazu habe ich unter http://www.nexusboard.de ... 4&threadid=3 eine bebilderte Zusammenstellung gefunden. Defekte Kondensatoren fallen meist durch erhöhte Leckströme auf. Dadurch zeigen die meisten Kapazitätsmessgeräte zu hohe Kapazitätswerte an. Leckströme lassen sich mit einem mA-Meter bei hohen Spannungen messen. Als Spannungsquelle reichen ein paar in Serie geschaltete 9Volt-Blockbatterien. Elkos haben meistens durch Austrocknung ihre Kapazität verloren. Ich schalte ihnen deshalb neue Elkos parallel. Die Sieb-Elkos sollten nach vielen Jahrzehnten Betriebspause vor dem ersten Einschalten formiert werden.

Ob ein Leckstrom wirklich die Funktion der Schaltung beeinflusst, kommt darauf an, wo der leckende Kondensator eingebaut ist. Leckt z.B. der Koppelkondensatur zur NF-Endröhre, führt dies zu einer Arbeitspunktverschiebung zu hohen Anodenströmen hin, bis das Anodenblech der NF-Endröhre rot glüht. Meistens ist dann auch der Klang verzerrt.


Da alle Elkos durch Austrocknung mit den Jahren und Jahrzenten zu Kapazitätsverlust neigen, habe ich zu ihnen moderne Elkos parallelgeschaltet. Insbesondere habe ich dies bei den Siebkondensatoren vorgenommen. Spätere Generationen von Restauratoren werden mir dies sicher verzeihen, da dieser Schönheitsfehler leicht wieder rückgängig zu machen ist.

Kontakte reinigen: Die Kontakte des Wellenschalters, die Lager der Drehkondensatoren und die Potenziometer habe ich mit einem speziellen Reinigungsspray für Hochfrequenzanwendungen vorsichtig eingesprüht, welches durch einen dünnen Ölfilm zudem vor weitererer Korossion schützt.


Das Gerät im neuen Glanz hat mit Genehmigung meiner besseren Hälfte einen festen Platz in unserer Wohnung bekommen.

Wie können die Goldstreifen restauriert werden? Es gibt Filzstifte mit goldfarbenen Lack, der selbst auf hochglänzenden Flächen wie Glas haftet und wischfest ist. Diese Stifte werden Lackmarker genannt. Geeignet wäre z.B. die Lackmarker der Serie Edding 751, welche es in verschiedenen Farben, darunter Gold, gibt. Die Strichbreite liegt bei 1 bis 2 mm.


Nach mehrfachen Nachpolieren mit Möbelpolitur und einem Wolltuch verschwanden auch die letzten Kratzer und es kam die für Bakelit typische Maserung zum Vorschein. Allerdings ist der Glanz mehr lederartig und entspricht nicht ganz dem ursprünglichen Glanz, wie er auf der Innenseite des Gehäuses erhalten blieb.


Gereinigte Front im neuen Glanz.


Mit den Röhren hatte ich Glück gehabt, denn das Radio ist erstaunlich empfindlich und der verbliebene Netzbrumm ist kaum hörbar.

Auf Mittelwelle ist in den Abendstunden mit der eingebauten Ferritantenne der Empfang ausländischer Stationen einwandfrei möglich. Selbst mit einem 50 m langen Draht als Antenne ist der Empfänger nicht übersteuert. Das Radio hat nicht nur dekorative Eigenschaften sondern auch Alltagstauglichkeit, wobei der relativ hohe Stromverbrauch von über 50 Watt allerdings von Nachteil ist. Der klare Klang auf UKW gefällt mir und ich benutze das Radio fast täglich.

Restaurieren eines lackierten Bakelit-Gehäuses: Normalerweise ist Bakelit braun bis schwarz. Es gibt aber lackierte Bakelit-Gehäuse wie die des DUX SA 2006 U-69, welcher das Chassis des SA 1023 U-69 enthält. Nur das Design ist etwas anders. Das Gehäuse des SA 2006 U-69, welches stumpf war und ein paar Kratzer hatte, habe ich ganz einfach mit Lackreiniger gereinigt, bis sich alle Flächen angenehm glatt und geschmeidig anfühlten. Dazu hatte ich das Gehäuse ausgebaut und in Seifenwasser vorgereinigt.

Die Lackschäden an einigen Stellen möchte ich noch ausbessern. Dazu muss ich einen passenden Autolackstift suchen, welcher denselben Farbton besitzt. Damit die reparierte Lackstelle nicht auffällt, muss sie mit Lackreiniger poliert werden. Mehr Bilder des SA 2006 U-69 sind in einer Diaschau abgelegt.


Lackiertes Bakelit-Gehäuse des DUX SA 2006 U-69: Der stumpfe Lack wurde einfach mit Lackreiniger auf Hochglanz poliert, wobei auch die Kratzer verschwanden. Kleinere Lackschäden müssen noch ausgebessert werden.


Der DUX SA 2006 U-69 empfängt in Schweden auf dem 31m-Band die Deutsche Welle mit einem ein Meter langen Draht.

Wie beseitigt man kleinere Lackschäden auf lackierten Bakelitgehäusen? Falls diese sich nicht herauspolieren lassen, gilt dieselbe Vorgehensweise, welche man auch bei Autolacken anwendet: Reinigen, Tupfen, Schleifen, Polieren. Der Film http://youtu.be/TGD9wapfEyw liefert eine sehr genaue Anleitung. Schwierig wird es nur den ungefähren Farbton in kleinen Mengen zu beschaffen. Ein kleiner Fleck in einem ähnlichen Farbton fällt im Vergleich zu einem braunen Fleck auf weißer Oberfläche jedoch kaum auf.


Auf der Innenseite kommt abgesehen von Farbspritzern und Fingerabdrücken das braune Bakelit des Gehäuses zum Vorschein.


Bemerkenswert die weißen Fingerabdrücke auf der Innenseite des Gehäuseoberteils. In der Lackiererei wurden offenbar die Gehäuse ohne Schutzhandschuhe hantiert.


Das Skalenglas aus Kunststoff wurde ebenfalls auf der Vorderseite mit Lackreiniger und einem Baumwolltuch poliert.  Haushaltstücher würden feine Kratzer erzeugen. Die empfindliche Rückseite blieb unangetastet. Die restlichen Teile der Kunststoffverblendung wurden mit Glasreiniger, einem Baumwolltuch und Wattestäbchen gereinigt.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 07. März 2015 um 12:43 Uhr
 
3. Februar 2017

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