Sachaufnahmen mit einfachsten Mitteln erstellen Drucken E-Mail
Mittwoch, den 13. November 2013 um 13:37 Uhr

Sachaufnahmen mit einfachsten Mitteln erstellen

Für die Sachaufnahmen dieses Internetauftritts habe ich leider kein professionelles Equipment. Die Bilder sollen auch nicht wie aus dem Werbeprospekt aussehen. Trotzdem sollen sie einen ansprechendenden Eindruck hinterlassen. Und schnell muss es gehen, da mir niemand die Aufnahmen bezahlt.

Für eine professionelle Aufnahmetechnik, wie sie im Youtube-Video unter http://youtu.be/HNr19tnCP3k erklärt ist, habe ich leider weder Zeit noch Geld. Meine Lösung sieht deshalb viel einfacher aus:


Herstellung von Sachaufnahmen mit einer Hohlkehle aus farbigen Karton und zwei 60-Watt-Glühbirnen.

Als Hohlkehle, die den Hintergrund bildet, kommt ein farbiger Karton aus dem Schreibwarenhandel zum Einsatz. Die Belechtung besteht aus zwei Schreibtischlampen mit je einer Glühbirne zu 60 Watt.

Wichtig sind nun die Einstellungen der Digitalkamera. Der Blitz ist abgeschaltet, das Objektiv steht auf "Makro" und für die Farbtemperatur wird "Glühbirne" ausgewählt. Die beiden Lampen werden so dicht an das Objekt geführt, dass sich eine Blendenzeit von 1/60 bis 1/200 einstellt. Damit gelingen dann die Aufnahmen auch aus der Hand. Je größer die Helligkeit, desto mehr Tiefenschärfe wird erreicht. Um Reflexe zu vermeiden, nehme ich das Objekt aus verschiedenen Winkeln auf und verdrehe etwas Position der Lampen. Da das Licht von zwei Seiten kommt, werden die Konturen des Objekts hervorgehoben. Aufgenommen wird immer mit der höchsten Auflösung, welche die Kamera bieten kann.

Für die Nachbearbeitung können die Ausschnitte zum Beispiel mit dem kostenlosen Programm Irfanview vorgenommen werden, das auch die Bilder für den Webauftritt verkleinern, komprimieren und schärfen kann. Makroaufnahmen gelingen durch die Wahl des Ausschnittes, ohne die Bilder zu verkleinern.

Als Kamera kommt eine 8 Jahre alte 4-Megapixelkamera Canon Powershot A520 zum Einsatz. Preislich lag diese damals im Mittelfeld. Mit ihr mache ich übrigens auch die Videos:


Die Aufnahmen erfolgen mit einer 8 Jahren alten Kamera aus dem preislichen Mittelfeld. Um seine eigene Kamera aufnehmen zu können, benötigt man einen Spiegel. In der Nachbearbeitung muss das Bild nur gespiegelt werden.


Diese Aufnahme entstand durch die Ausleuchtung mit zwei Schreibtischlampen, die mit 60-Watt-Glühbirnen bestückt sind.


Diese Aufnahme entstand ebenfalls mit zwei Schreibtischlampen.


Um diese Platine von Staub, Fusseln und Lötmittelresten zu befreien, wurde dieses Objekt vor der Aufnahme mit reichlich Bremsenreiniger besprüht. Drei Glühlampen dienten für die Ausleuchtung (Großdarstellung durch Klicken auf das Bild).


Hier diente zur Ausleuchtung eine Tischlampe mit einer Leuchtstoffröhre in 40 cm Abstand. Von der Seite erfolgte eine zusätzliche Beleuchtung mit einer Energiesparlampe mit wamweißen Farbton. Der Weißabgleich erfolgte mit Hilfe des weißen Blatt Papiers, das hier gleichzeitig als Hintergrund diente.


Makroaufnahmen entstehen durch das Aufnehmen in der höchsten Auflösung, welche die Kamera bieten kann. Dann wird ein Ausschnitt gewählt.

Größere Objekte können mit dem eingebauten Blitz ausgeleuchtet werden. Allerdings ist der Kamerablitz bei Nahaufnamen zu hell und das Bild wirkt überstrahlt. Damit der Blitz weicher wird und die Ausleuchtung gleichmäßiger, halte ich ein weißes Haushaltspapier vor die Kamera und damit vor den Blitz. Das Objektiv wird durch ein Loch in der Mitte des Haushaltspapier gesteckt.


Diese Aufnahme ist mit dem eingebauten Kamerablitz entstanden, wobei vor dem Blitz ein weißes Haushaltspapier gehalten wurde, damit das Foto nicht überstrahlt.

Für eine größere Darstellung können einige Bilder angeklickt werden.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 12. März 2015 um 07:45 Uhr
 
3. Februar 2017

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