Telefunken jubilate 301 a Drucken E-Mail
Montag, den 12. August 2013 um 14:03 Uhr

Transistorradio Telefunken jubilate 301 a aus dem Jahr 1970

Dieses Radio entdeckte ich vor etwa 20 Jahren auf dem Sperrmüll vor der Haustür, wo es eine Nachbarin abgestellt hatte. Es diente dann viele Jahre bei uns als Küchenradio. Nun habe ich es wieder hervorgeholt und aufgemöbelt.

Viel musste an dem Radio nicht gemacht werden. Vor einigen Jahren hatte ich schon ein paar Kondensatoren eingebaut, um das Radio störfester gegen meine eigenen Kurzwellenaussendungen als Funkamateur zu machen. Jetzt habe ich noch einen Meter Draht als UKW-Antenne angelötet. Für die AM-Bereiche habe ich jeweils eine Bananenbuchse für die Erde und die Antenne herausgeführt. Mit ein paar Metern Draht ist die Empfangsleistung erstaunlich. Nach dem Aufschrauben wurde der Tastensatz und der Drehkondensator mit Tunerspray geschmiert. Mehr war eigentlich nicht notwendig.

Daten: http://www.radiomuseum.org/r/telefunken_jubilate_301.html


Ansicht von vorne.


Seitliche Ansicht.

Reinigung des Gehäuses und des Skalenglases: Vorsicht bei dem unteren schwarzen Streifen. Er wird von Glasreiniger und Zahnprothesenreiniger angelöst. Die Drehknöpfe lassen sich abziehen um mit dem Gebissreiniger und der Zahnbürste reinigen. Das Skalenglas aus Kunststoff hatte Flecken wie von Alleskleber oder Uhu. Mit einem abgeschnittenen Wattestäbchen konnten sie zum Großteil abgekratzt werden, ohne das Skalenglas zu zerkratzen, was mit einer Schraubenzieherklinge passiert wäre. Die verbleibenden Reste konnten mit Chromglanz und einem Wattestäbchen abgerubbelt werden. Mit Autolackreiniger wurde das Kunststoffglas schließlich auf Hochglanz poliert. Verbleibender Lackreiniger wurde mit Glasreiniger entfernt.


Gereinigtes Skalenglas.


Telefunken jubilate 301 a auf verschiedenen Wellenbereichen.


Rückseite.

Ausbau des Gehäuses: Die Schrauben entfernen und vorne oben und unten das Gehäuse Auseinanderdrücken, damit sich die Snap-in-Befestigungen lösen. Eine befindet sich vorne in der Mitte und vier befinden sich vorne unten.


Das Gehäuse ist aus einem Stück. Innen ist das Schaltbild eingeklebt.


Linke Seite des Schaltbilds (für die Großansicht auf das Bild klicken).


Rechte Seite des Schaltbilds (für die Großansicht auf das Bild klicken).

Die Aluminiumfront ausbeulen: Die Front besteht aus dünnem Aluminiumblech. Bei dem meisten Radios dieses Typs sind Beulen vor dem Lautsprechergitter sichtbar. Das Blech ist mit Laschen auf einem Kunststoffrahmen befestigt. Man könnte tatsächlich das Blech ausbauen und zwischen zwei passend zurechtgesägten Brettern fest einspannen, um es zu richten. Mir war dies allerdings zu aufwändig. Deshalb habe ich nur den Lautsprecher entfernt und mit einem Holz versucht die Beulen von innen herauszudrücken, was mir nur teilweise gelungen ist.


Die Front aus dünnem Alu-Blech war besonders am Lautstprecher recht verbeult.


Der Lautsprecher wurde ausgebaut.


Mit einem Stück Holz wurde versucht die Beulen herauszudrücken. Ein altes Sweatshirt dient als Unterlage. Diese Methode hat etwas geholfen.


Nach dem Ausbeulen.


Die Drehknöpfe lassen sich für die Reinigung leicht abziehen.


Chassis von hinten.


Hauptplatine.

Abgleich: Die AM- und FM-ZF habe ich neu abgeglichen. Eine Abgleichanleitung und die Vorgehensweise ist hier im Wumpus-Gollum-Forum zu finden.


Unterseite der Platine. Die Seilführung ist hier zu erkennen.


Blick auf das Netzteil und die NF-Endstufe.


Der exotische Stecker für die AM-Antenne und die Erde wurde durch weibliche Bananensteckverbinder ersetzt. Mit einer Erde und 7 m Draht als Antenne ist die Empfangsleistung auf den AM-Bereichen beachtlich.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 07. März 2015 um 12:25 Uhr
 

3. Februar 2017

Meinen herzlichen Dank an alle Spender, die zum Weiterleben dieser Seite beitragen. Dieser Internetauftritt ist auf Spenden angewiesen, denn die Werbeeinnahmen reichen bei weitem nicht aus, um die laufenden Kosten zu decken. Diese Seite macht keinen Gewinn. Sie kostet nur Geld.

Die Artikel schreibe ich in meiner Freizeit. Dafür achte ich beim Verfassen der Artikel darauf, dass die Leser nicht zu unnötigen Anschaffungen verführt werden. Ich setze keine Artikel hinein, die von Firmen gesponsert werden.

Ich schreibe unabhängig für Dich als Leser. Ich hoffe mit meinen Seiten Anregungen zum Basteln und Reparieren geben zu können, die im besten Fall auch Geld sparen. Zum Beispiel lassen sich viele alte Geräte relativ leicht reparieren. Das macht nicht nur Spaß. Das kann viel Geld sparen. Trage dazu bei, dass diese Seite weiterlebt und spende einen kleinen Betrag! Danke!

Volker

___________________

___________________

Bitte unterstützen Sie die Weiterentwicklung und Pflege dieser Elektronik-Bastelseite mit einer kleinen Spende. Vielen Dank!

Volker

___________________

___________________

Bitte unterstützen Sie die Weiterentwicklung und Pflege dieser Elektronik-Bastelseite mit einer kleinen Spende. Vielen Dank!

Volker

___________________

© 2009-2017 Volker Lange-Janson