Überhorizontradar auf Kurzwelle Drucken E-Mail
Montag, den 12. Mai 2014 um 14:07 Uhr

Überhorizontradar auf Kurzwelle

Ein Überhorizontrader erzeugt ein mehrere 10 kHz breites Brummen auf den Kurzwellenfrequenzen. Selbst die Amateurfunkbänder sind davon betroffen.

Laut Wikipedia ist ein Überhorizontradar wie folgt beschrieben: "Das Überhorizontradar (auch OTH für Over The Horizon genannt) stellt eine Möglichkeit dar, Radarechos ohne quasi-optischen Sichtkontakt weit über die Erdkrümmung hinaus zu erhalten. Die verwendeten Frequenzen liegen im Kurzwellenbereich und damit weit unterhalb der üblichen Radarfrequenzen (Mikrowellenbereich), dadurch sinkt die Auflösung und die Ortungsgenauigkeit. Allerdings können so Bodenwellen oder Reflexionserscheinungen an der Ionosphäre ausgenutzt werden, die eine Ortung über die Erdkrümmung hinaus erst ermöglicht. Überhorizontradartechnik wird von mehreren Staaten eingesetzt. Ein bekanntes System ist das australische Jindalee Operational Radar Network (JORN); die NATO betreibt eine entsprechende Anlage in Zypern (PLUTO System der Royal Airforce). Überhorizontradar-Sendestationen stehen in Semipalatinsk (Kasachstan) und in Alaska (USA)."

Heute hatte ich de Gelegenheit ein Überhorizontradarsignal auf 17167 kHz aufzunehmen, wobei ein Video entstanden ist:


Empfang eines Überhorizontradars auf Kurzwelle.


Spektrum eines Überhorizontradars. Die Wolkenstruktur entsteht durch selektives Fading.


Spektrum eines Überhorizontradars von 0 bis 2000 Hz.


Die Antennenanlage eines Überhorizontradars in der Ukraine besteht aus einer Wand mit vielen Dipolen für die notwendige Richtwirkung. ( Quelle: Wikipedia).


Dieselbe Antennenanlage aus der Ferne (Quelle: Wikipedia).

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 16. März 2015 um 11:46 Uhr
 

3. Februar 2017

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