Video über die Bedienung meines selbst gebauten Röhrenprüfers Drucken E-Mail
Montag, den 26. Januar 2015 um 15:38 Uhr

Video über die Bedienung meines selbst gebauten Röhrenprüfers

Nachfolgend ein kleines Video über meinen Röhrenprüfer

Der nachfolgende Film erklärt, wie man damit Röhren testet. Es handelt sich um ein Low-Budget-Video mit 0 Euro Budget. Deshalb bitte ich die filmtechnischen Mängel zu entschuldigen.

Das Video stellt eine Bedienungsanleitung für meinen Eigenbau-Röhrenprüfer dar (Länge: 11 Minuten, Sprache: Deutsch)

Youtube: Den Film gibt es auch bei Youtube unter http://youtu.be/h5n7okhz4LE. Das ist eine Alternative, wenn der Browser nicht HTML5-fähig ist.

Nachbau-Beschreibung: Für Nachbauer ist der Röhrenprüfer unter "Röhrenprüfer selbst gebaut" beschrieben. Dort gibt es auch weitere Informationen. Das Röhrendatenbuch liegt dort als PDF bereit.

Anmerkungen: Ein analoges Messgerät ist gerade im unteren Drittel der Anzeige sehr ungenau. Deshalb hatte ich dann auch anschließend das Digitalmultimeter für den Anodenstrom angeschlossen. Eigentlich ist so ein Selbstbau mit stabilisierten Spannungsquellen und Digitalanzeigen den recht teuren klassischen Röhrenprüfern messtechnisch überlegen. Mit Digitalmultimetern lässt sich sogar noch die Steilheit um einen Arbeitspunkt herum ermitteln. Allerdings ist die Bedienung bei meinem Röhrenprüfer umständlich.

Im Video hätte ich ja noch zeigen können, wie sich der Anodenstrom in Abhängigkeit der Steuergitterspannung ändert. Aber das ist ja eigentlich selbstverständlich. Der Anodenstrom lässt sich hingegen durch die Änderung der Anodenspannung kaum beeinflussen, weil die EF80 eine Pentode ist. Pentoden haben einen hohen Innenwiderstand und verhalten sich fast wie ideale Stromquellen.

Wilde Schwingungen feststellen: Dann hätte ich noch zeigen können, wie man die unerwünschten Schwingungen, die das Messergebnis verfälschen, feststellt. Das merkt man, wenn sich der Anodentrom durch Anfassen der Zuleitungen zum Steuergitter verändert.

Wann ist eine Röhre laut Röhrenprüfer defekt? Wann eine Röhre als defekt anzusehen ist, lässt sich nicht eindeutig sagen. Dies hängt von ihrem Einsatz ab. Hat eine Röhre noch 60% des Anodenstroms, kann sie als gut angesehen werden, zwischen 40 und 60% als brauchbar, darunter ist sie verbraucht, obwohl auch solche noch gut funktionieren können. Dies hängt dann von der Schaltung ab, in der die Röhre ihren Dienst leistet.

Teströhren: Ein Röhrenprüfer kann nicht alle Fehler finden. Zum Beispiel kann eine Röhre mit einem Feinschluss zwischen Kathode und Heizfaden einen Brumm im Signalweg erzeugen. Dieser Fehler wird vom Röhrenprüfer nicht erkannt. Ob eine Röhre wirklich in Ordnung ist, zeigt sich erst im realen Betrieb im Radio. Man schaffe sich also auch einen Satz Teströhren an, von denen bekannt ist, dass sie einwandfrei in einem anderen Radio funktionieren.

Kommerzielle Röhrenprüfer: Die kommerziellen Röhrenprüfer mit ihren Röhrenkarten sind wahrscheinlich auf zeitsparende Prüfung ausgelegt worden, um schnell entscheiden zu können, ob es vertretbar ist dem Kunden eine neue Ersatzröhre verkaufen zu können. Auf Verdacht konnte man die Röhren nicht tauschen, denn Röhren waren damals sehr teuer, nach heutiger Kaufkraft um die 100 Euro oder noch mehr. Man stelle sich vor, eine Röhre liefert nur noch 30% des ursprünglichen Anodenstroms. Im normalen Betrieb merkst das der Hörer vielleicht überhaupt nicht. Wenn jemand sein Radio nur 100 Stunden im Jahr betreibst, wirst dieser daran noch lange Freude haben. Wenn aber jemand damit jeden Tag 8 Stunden hört, dann wird vielleicht nach einem halben Jahr das Radio nicht mehr auf allen Wellenbereich richtig spielen und der Kunde muss sein Radio wieder in die Werkstatt bringen. Das ist natürlich ärgerlich.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 07. März 2015 um 12:15 Uhr
 

3. Februar 2017

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